100 Gesichter des deutsch-schwedischen Puppenspielers
Michael Meschke
(fotografiert von Nikolaus Hein)
Michael Meschke visualisierte die Stoffe der Weltliteratur auf der Bühne
der Puppen, der Figuren, der Masken und Menschen in einer bisher kaum gesehenen
Intensität und Formenvielfalt.
Seine geballte Kreativität zeigte uns ein totales, ein grenzenloses Theater.
So gilt beispielsweise seine Inszenierung "König Ubu" aus dem
Jahr 1964 uns heute noch als kultureller Meilenstein. Michael Meschke ist
Grenzüberschreiter in der bildenden und darstellenden Kunst, ist Impulsgeber,
Schrittmacher, gibt europaweit Anstöße zu neuen Wegen und Auseinandersetzungen.
Mitt seinen Inszenierungen gastierte er auf allen wichtigen Festivals und
in vielen Schauspiel- und Opernhäusern der Welt. Er ist im Bereich des
modernen Theaters Avantgarde und gehört zu den wichtigsten Europäern.
(Vorwort für den Katalog zur Ausstellung "Grenzüberschreitungen.
Hundert Gesichter des deutsch-schwedischen Puppenspielers Michael Meschke"
- Autor: Nikolaus Hein)


1992: Sarajewo Musik
von MM
1994: Die Hamlet-Legende nach W. Shakespeare.
Bearbeitung, Figuren und Szenographie: Pär Heimdal, Regie: Helena Nilson
und MM
1994: König Lear von William Shakespeare.
Schauspielrolle als Herzog von Kent, Oriontheater, Stockholm, Regie: Peter
Oskarsson
1996: Die Apokalypse oder Der aufgeschobene
Weltuntergang von MM und Ensemble. Musik: Homero Alvarez