| "FrontPuppen Theater, Puppenspieler im Kriegsgeschehen" | |||||||||
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| Diese Ausstellung des Puppentheater-Museums
Berlin fand wegen ihrer Thematik und der interessanten Exponate insbesondere
in Fachkreisen große internationale Beachtung. Bei der Aufarbeitung der vielseitigen Puppenspieltraditionen Europas wurde bisher das Spiel mit Puppen und Figuren zu Propagandazwecken kaum berücksichtigt. Im Rahmen der kulturellen Truppenbetreuung an den Fronten des Zweiten Weltkriegs setzten die Nationalsozialisten - aber auch die einstigen Gegner Deutschlands - neben dem Schauspiel, Kino und anderen Veranstaltungen auch das Puppentheater ein. Diese kleinen, ohne nennenswerten technischen Aufwand handhabbaren, mobilen Theater eigneten sich für den Fronteinsatz besonders gut. Aufgrund ihrer Flexibilität war es ihnen möglich, selbst an vorderster Front die Schrecken des Krieges für die Zeit der Vorstellung zu mildern. Neben willkommener Ablenkung und Zerstreuung vermittelten Puppentheater jedoch auch Propaganda und Ideologie. Besonders anschaulich werden in dieser Exposition die speziellen Möglichkeiten gezeigt, die die Theaterpuppe als dreidimensionale Karikatur - die sich besonders für das satirische, groteske Szenario eignet - bietet. |
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Literaturangebot
(im Theater erhältlich) "FrontPuppen Theater - Puppenspieler im Kriegsgeschehen" Herausgegeben von Dorothea Kolland und dem Puppentheater-Museum Berlin anlässlich der Ausstellung FrontPuppenTheater (1997-1998) in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt Neukölln und dem Verband Deutsche Puppentheater e.V. Elefanten Press Berlin ISBN 3-88520-635-8 (255 Seiten) 15 Euro |
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